/ PUPPENBAU, PUPPENSPIEL /
KONZEPT / REGIE: Anne Ayçoberry und Jean Pierre Larroche
PREMIERE: 2017, Wilhelma Theater, Stuttgart
„Vom Zittern“ ist ein experimentelles Theaterprojekt, das die Lebendigkeit von Objekten, Figuren und Körpern erforscht und auf der Bühne durch feine Bewegungen, Unregelmäßigkeiten und subtile Vibrationen neue Momente des Lebens und Erlebens erzeugt.
„Wenn wir mit leblosen Dingen spielen, auf der Bühne oder sonst wo, ist es das Zittern, das den Impuls des Lebendigen gibt. Ein leichtes Zittern, feine Variationen, Unregelmäßigkeiten, Unterbrechungen. Wir erfinden die Dinge, wir erfinden uns, und unter unserer zitternden Hand entsteht ein Moment. Das Prinzip des Zitterns, als Atem der Dinge. Ein Zögern. Es springt ein Schauer in den Puls, diese Bewegung, die wie die Unterschrift des Lebens ist. Ein Wo das komplett zittert, von einem wir, vor einem uns.
Das Stück «vom Zittern » erfindet einen Ort, der alles, egal ob Objekt, Figur, Instrument oder Körper zum Erzittern bringen wird. Die Bühne des Wilhelma Theaters wird zum Labor, zur Werkstatt des Zitterns, in der Szenen, Geschichten, Texte und Musik erdacht, ausprobiert und gespielt werden.“







