/ BÜHNENBILD, KOSTÜM /
REGIE: Zita Szenteczki
TEXT: Zita Szenteczki, Panna Horváth
PREMIERE: 2025, Kosztolányi Dezső Theater, Subotica, Serbien
Eine Dokutheaterstück, die Schönheitsnormen, Gewalt und Projektion als gesellschaftliche Konstruktionen offenlegt, indem Körper, Objekte und ästhetische Ideale performativ gegeneinander in Stellung gebracht werden.
„Ausgehend von der Geschichte von Molnár Csilla, einer jungen Schönheitskönigin, untersucht Die Ermordung der Schönheit die grausame Funktionsweise des gesellschaftlichen Blicks und des Erwartungsdrucks, die auf dem weiblichen Körper lasten. Die Inszenierung ist im Milieu der 1980er-Jahre angesiedelt, doch ihre Fragen sind schmerzhaft gegenwärtig: Wie formt das patriarchale System weibliche Identität, und wie wird „Schönheit“ zugleich zu Kapital, Erwartung und Falle?
Auf der Bühne verschränken sich das Versprechen von Erfolg und die Erfahrung von Ausgeliefertsein. Die im Rampenlicht stehende weibliche Figur ist nicht nur Objekt des Begehrens, sondern ein gesellschaftliches Projekt: Ihr Körper, ihre Entscheidungen und ihr Schicksal werden von äußeren Kräften – Medien, Machtstrukturen, kollektiven Urteilen – geprägt. Die Aufführung zeigt sensibel und zugleich mit unerbittlicher Genauigkeit, dass sich hinter der persönlichen Tragödie eine kollektive Verantwortung verbirgt. Wer schaut zu? Wer schweigt? Wer profitiert davon, dass Schönheit Wettbewerb und Ware ist?“












