
HELGA LÁZÁR – (1993, Tatabánya, Ungarn) studierte Regie (Schauspiel & Puppentheater) an der Universität für Theater- und Filmkunst Budapest (SZFE), Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie lebt in Leipzig und arbeitet international als Performerin, Regisseurin und Bühnenbildnerin. Von 2018 bis 2023 war sie als Gastdozentin an der SZFE Budapest tätig; seit 2020 promoviert sie im Bereich Theaterwissenschaft.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem beim steirischen herbst, Graz, dem DunaPart Festival Budapest, der Prager Quadriennale, dem MuseumsQuartier Wien und dem Internationalen Festival für Figurentheater Erlangen gezeigt. In ihrer Praxis verbindet sie performative Arbeit mit einer fortlaufenden Forschung zur Ontologie von Materie: Dinge, Stoffe und Objekte erscheinen nicht als Requisiten, sondern als eigenständige Akteur*innen, die Handlung, Rhythmus und Bedeutung mitformen. In Stückentwicklungen verschiebt sie die Grenzen zwischen visuellem und physischem Theater, arbeitet mit Materialperformance und experimentiert mit dokumentarischen Erzählweisen – und untersucht, wie Materie selbst zur Erzählinstanz wird.
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