/ PUPPENBAU, KOSTÜM, BÜHNE /
REGIE: Bálint Szilágyi
TEXT: Dezső Kosztolányi
PREMIERE: 2020, Puppentheater Budapest
Puppenbau mit Gerda Knoche.
Ein klassisch-figuratives Puppenbau- und Spielprojekt, das Lebensfragen um Sinn, Sterblichkeit und menschliche Verwirrung über eine figurentheatrale Gestalt erfahrbar macht.
„Kornél Esti ist ein Künstler des Lebens. Er ist ein unbeschwerter Menschenkenner und fröhlicher Pessimist. Es geht um nichts Geringeres als den Sinn des Lebens angesichts des Todes. Esti ist benommen von der tiefen und unentwirrbaren Verwirrung des Lebens. Seine Augen sind wie die Linse eines Mikroskops. In jedem alltäglichen Ereignis versucht er das Wesentliche zu entdecken, die Antwort darauf, wie wir leben sollten, wie wir miteinander umgehen sollten, im Bewusstsein, dass wir sterben werden. Denn Esti Kornél weiß nichts anderes als das. Seine Suche nach einem Ziel ist spielerisch und verzweifelt. Spielerisch, weil man das Leben nur mit Lachen ertragen kann, und verzweifelt, weil das Leben sinnlos ist. Oder wenn es doch einen Sinn hat, dann ist es die unaufhörliche Suche. Der Weg selbst, mit der Straßenbahn oder dem Zug, bis wir so steif und unbeweglich sind wie eine zurückgelassene Marionette.“
– FOTOS VON VERA ÉDER –







